Spezialklinik Neukirchen & Spezialklinik Rötz

zusammengetragen von Jürgen Pfeifer

 

Die Kliniken in Neukirchen/bei Hlg. Blut und Rötz in der bayerischen Oberpfalz sind Spezialkliniken zur Behandlung von Krankheiten wie

 

-         Neurodermitis

-         Asthma

-         Allergien

-         Vitiligo

-         Psoriasis

 

und

 

-         Umwelterkrankungen wie CFS, CMS u.a. –

 

wobei beide Kliniken den Status „Krankenhaus“ haben, also nicht aufgesucht werden können, wenn die Krankenkasse oder der Rentenversicherungsträger eine „stationäre Rehabilitationsmaßnahme“ genehmigt hat.

 

Alle gesetzlichen Krankenkassen haben entsprechende Versorgungsverträge mit beiden Häusern abgeschlossen als Krankenhäuser in privater Trägerschaft.

 

Das bedeutet für jeden Erkrankten, der eine stationäre Krankenhausbehandlung zur Therapie der o. g. Krankheitsbilder benötigt und eine Einweisung des behandelnden Arztes zu Hause nach § 39 Sozialgesetzbuch V (SGB V) erhält, weil alle ambulanten Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sind, in aller Regel – ohne Rücksprache mit der Krankenkasse, einen Termin zur stationären Aufnahme in die Kliniken vereinbaren kann und sich in Therapie begeben kann.

 

Privatversicherte und Empfänger von Beihilfeleistungen bedürfen grundsätzlich die Genehmigung zur Kostenübernahme von den Kostenträgern. Der behandelnde Arzt muss ein entsprechendes Einweisungsattest erstellen, das der privaten Krankenkasse und ggf. der Beihilfestelle vorgelegt werden muss, und diese bestätigen in aller Regel problemlos auf der Einweisung die Kostenübernahme.

 

Die Spezialklinik Neukirchen ist ein Haus, in dem Patienten vom Säuglingsalter bis zum Greisen diagnostiziert und therapiert werden können – das Haus Rötz behandelt vor allem Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr und ansonsten nur Erwachsene.

 

Beide Häuser stehen unter gleicher Leitung, Diagnose sowie Therapie sind identisch.

 

In beiden Häusern sind sog. „Umweltabteilungen“ integriert, und stellen damit ein mehr oder weniger Novum dar. In Deutschland sucht man „Krankenhäuser für Umwelterkrankte“ in aller Regel vergebens.

 

Mit Ausnahme von Asthmapatienten findet in den Häusern eine Therapie – nach gründlichster Diagnostik

 

-         ohne Kortison

-         ohne Zytostatika

 

statt.

 

Die Grundpfeiler der Therapie sind immer eine intensivste Diagnostik beim einzelnen Patienten.

 

Danach erfolgt jeweils eine individuelle Behandlung, die auf den Prinzipien der „4-Säulen-Therapie“ ausgerichtet ist – d. h. Beachtung

 

-         der Ernährung

-         vom Immunsystem

-         sowie den hormonellen und

-         psychosomatischen Faktoren.

 

Bei Hautpatienten ist als weitere wichtige Säule die Sanierung der oft mit Bakterien und Pilzen übersäten Haut therapeutisches Ziel.

 

Ich kenne beide Kliniken von Anbeginn ihrer Arbeit, habe ständig mehrmals im Jahr die Häuser aufgesucht um mit den Therapeuten, dem Pflegepersonal, aber auch der Verwaltung bis hin zum Küchen- und Reinigungspersonal mich über Neuerungen etc. pp. zu informieren.

 

Wichtig war mir aber dabei immer das Gespräch mit den in der Therapie befindlichen Patienten oder Eltern betroffener Kinder.

 

Permanent wurden dabei auf feiwilliger Basis die Personaldaten der Patienten festgehalten, um dann ein halbes Jahr nach der Behandlung und noch einmal 1 ½ Jahre später die erzielten Erfolge zu hinterfragen.

 

Die Rückmeldungen der ehemaligen Patienten waren überzeugend:

 

Bei immer etwa 40 Prozent der Rückmeldungen wurde erklärt, dass sich das Krankheitsbild „after clinic“ mehr und mehr in Richtung Gesundheit stabilisierte, man jetzt keiner Therapie mehr bedarf.

 

Etwa 25 Prozent der Befragten erklärten eine wesentliche Verbesserung der Krankheitssymptomatik, der Verbrauch an Kortison oder gar Zytostatika sei in Richtung „Null“ abgesunken – Hautpatienten kamen in aller Regel mit guten Pflegeprodukten hin, um kleine Rezidiver auf der Haut zu behandeln.

 

Die restlichen 35 Prozent sprachen davon, dass die Therapie nur vorübergehende Erfolge gebracht habe, man sich heute anderen Behandlungswegen zuwenden musste, und leider haben sich von dem genannten Anteil der Betroffenen wieder 12 Prozent auf die Therapie mit „harter Pharmaka“ zurückbewegt.

 

Bei der Befragung der ehemaligen Patienten wurde auch immer in die Bögen eine Frage eingestellt, nämlich die, ob man alles das auch gemacht hat, was die Therapeuten des Hauses bei der Entlassung an Vorgaben zur ambulanten Nachbehandlung vorgegeben haben.

 

Diese Vorgaben sind vor allem das Einhalten der zuträglichen Ernährung, die im Klinikum begonnen wurde.

 

Ferner die Nachbehandlung mit Medikamenten, Produkten, Nahrungsergänzungsmitteln – Rücksprache mit den Ärzten der Häuser, wenn sich Rezidive ergeben.

 

Hier gibt es sicher eine Dunkelziffer, die vor allem im Bereich der 35 „nicht zufriedenen Patienten“ zu suchen gilt.

 

Die Spezialkliniken in Neukirchen und Rötz bieten eine große Chance für jeden Patienten, damit sein Leiden gelindert, gebessert oder gar in eine völlig symptomfreie Phase für Jahre einmünden kann.

 

Wir werden die „Qualitätssicherung“ um die erzielten Erfolge der Häuser weiter fort betreiben, um als Multiplikator bei Rückfragen von behandlungswilligen und vor allem behandlungsbedürftigen Patienten, die in die Kliniken gehen wollen, immer aktuell informiert zu sein.

 

Auch die Klinikbesuche werden weiterhin zu unseren vornehmlichen Aufgaben zählen.

 

Sollten Probleme bei der Kostenübernahme - was leider auch bei gesetzlichen Krankenkassen immer wieder vorkommen kann – auftreten, melden Sie sich bitte bei der „Neurodermitis-, Asthma und Allergiehilfe“ – wir helfen gern mit Rat und Tat.

 

Gleiches gilt, wenn die Behandlungskosten zur ambulanten Nachbehandlung für zu beschaffende Medikamente, Präparate oder Nahrungsergänzungsmittel nicht bezahlt werden.

 

Hier nun die Erreichbarkeit der beiden Krankenhäuser:

 

Spezialklinik Neukirchen b. Hlg. Blut

Haus Neukirchen

Klinikleiter: Dr. rer. nat. John G. Ionescu

Ärztl. Direktor: Dr. med. L. Ressler-Antal

Tel.  09947 280

Fax: 09947 28109

E-Mail: info@spezialklinik-neukirchen.de

www.spezialklinik-neukirchen.de

93453 Neukirchen/b. Hl. Blut

 

Spezialklinik Neukirchen

Haus Rötz

Klinikleiter: Dr. rer. nat. John G. Ionescu

Ärztl. Direktor: Dr. med. L. Ressler-Antal

Tel. 09976 2090

Fax: 09976 209138

E-Mail: info@spezialklinik-neukirchen.de

www.spezialklinik-neukirchen.de

92444 Rötz

 

Nach einem Arbeitsbesuch verabschieden der Klinikleiter, Herr Dr. John Ionescu (links) und Chefarzt, Herr Dr. med. Ressler-Antal (rechts) den Besucher Jürgen Pfeifer (Bildmitte)